
Beim Bauen werden oft grosse Kubaturen Boden ausgehoben, gelagert und später für Rekultivierungen wieder verwendet. Zudem werden Böden für Bauinstallationen, Pisten und Depots beansprucht. Wenn dabei sorgfältig mit dem Boden umgegangen wird, können Bodenschäden wie Verdichtungen minimiert und die Fruchtbarkeit der Böden erhalten bleiben.
Die wichtigsten Grundsätze sind: Separate Behandlung von Ober- und Unterboden, Wiederverwendung von Boden und Arbeiten bei trockenen Bodenverhältnissen.
Die konkreten Massnahmen und Vorgehensweisen werden in verschiedenen Merkblättern, Richtlinien und Wegleitungen beschrieben (siehe auch weitere Informationen).
Das Nomogramm zeigt, welche Maschinen (Gewicht, Flächendruck) bei welcher Bodenfeuchte eingesetzt werden können.
Bodenkundliche Baubegleitung
Bei grösseren Bauprojekten soll, wenn natürlich gewachsener Boden betroffen ist, für Planung und Umsetzung der bodenrelevanten Arbeiten eine bodenkundliche Fachperson beigezogen werden.

Leitfaden Bodenschutz beim Bauen, BUWAL, 2002 (pdf, 3 MB)
Wegleitung Verwertung von ausgehobenem Boden, BUWAL, 2001 (pdf 202 kB)
Richtlinie für den fachgerechten Umgang mit Böden (Rekultivierungsrichtlinie), FSK 2002, zu bestellen beim Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie
Die Website informiert über Umweltschutz auf der Baustelle.

