
Zwischen Anfang Mai und Mitte September wird täglich eine Ozonkarte mit den Nachmittags-werten erstellt. Basierend auf den Ozonkonzentrationen von ausgewählten Schweizer Messstationen werden die aktuellen Ozonwerte berechnet.
Ozondaten per SMS
Von April bis September können Sie die Ozonwerte mittels SMS abfragen. Senden Sie als Nachricht das Wort Luft, ein Leerzeichen und das Kantonskürzel (Luft LU) an die Zielnummer 20120.
Was tun die Behörden gegen Ozon?
Grundsätzlich kann das Problem des Sommersmogs nur mit dauerhaften Massnahmen gelöst werden. Dazu gehören technische Massnahmen wie die Verbesserung der Abgastechnik und die Förderung des öV.
Bei Erreichen des Wertes von 180 Mikrogramm/m3 (= EU-Informationsschwelle) informieren die Behörden aktiv, d.h. via Medien machen sie auf die hohen Ozonwerte aufmerksam und rufen zu freiwilligen Massnahmen auf.
Was können Sie gegen Ozon tun?
so oft wie möglich zu Fuss gehen, Velo fahren oder den öV benutzen
wenn schon Töff oder Roller, dann Maschinen mit Viertaktmotor und Katalysator
Fahrgemeinschaften bilden
unnötigen Flugverkehr vermeiden
lösemittelfreie oder -arme Produkte verwenden (Farben, Lasuren u.a.)
im Hobby- und Gartenbereich keine Benzinmotoren, sondern elektrische Geräte verwenden.
Ozon ist ein giftiges Reizgas. Es kann beim Menschen bereits ab einer Konzentration von 120 µg/m3 die Atemwege und die Lungenfunktion beeinträchtigen und somit die Leistungsfähigkeit einschränken. Weitere Symptome sind Augenbrennen, Kopfweh und Kratzen im Hals.
Ozon ist ein sog. Sekundärschadstoff und entsteht aus Stickoxiden (NOx = Summe von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid) und leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOC).

